Die Klauen eines Felsentrolls sind keine Krallen im biologischen Sinne, sondern mineralisierte Auswüchse aus verhärtetem Keratin und konzentrierten Erzen.
Sie spiegeln die unbändige, physische Regenerationskraft der Trolle wider, deren Haut eine Symbiose mit dem Gestein der Schattenfelsen eingegangen ist.
Eine einzelne, intakte Klaue hat etwa die Größe eines Kurzschwerters. Die Färbung reicht von tiefem Grau bis hin zu Obsidian-Schwarz, wobei oft Schichten erkennbar sind, die an Schiefer erinnern.
Sie sind so hart, dass sie Funken schlagen, wenn sie auf Metall treffen. Gewöhnliche Klingen stumpfen an ihnen meistens sofort ab.
In der Alchemie wird fast nie die ganze Klaue verwendet, sondern eine verarbeitete Form. Die Klaue muss mühsam mit Diamantfeilen oder Meißeln aus gehärtetem Stahl bearbeitet werden.
Als Zutat dienen fein geraspelte Späne oder Staub. Dieser Staub ist schwer, aschefarben und glitzert unter Lichteinfall. Der Staub muss extrem fein sein. Zu grobe Späne lösen sich im Trank nicht auf und können beim Konsum die Speiseröhre des Anwenders schwer verletzen. Alternativ ist es ratsam, nach dem Brauvorgang, die Flüssigkeit durch ein Sieb zu geben.