Tirakans Reiche

Besondere Orte

Mystischer Ort

Die Lieder und Geschichten Tirakans erzählen von vielen mystischen Orten. Dies sind Orte welche, dem normalen Reisenden wohl zumeist verborgen, eine besondere Geschichte oder eine besondere Ausstrahlung haben. So können es Zeugen göttlichen oder magischen Wirkens sein, oder auch einfach geschichtsträchtige Orte.

Ebene von Jaar

Verborgen in den tiefen Bergen des Westens liegt jene Ebene, die im zweiten Zeitalter der letzte Zufluchtsort der Dämonen sein sollte, bevor Ginaes Körper den unsäglichen Schlund bedeckte, den Dhas'Garyll unter den Dämonen aufgerissen hatte. Verborgen sowohl vor den Augen der jungen menschlichen Kulturen als auch vor dem Wissen der Atiarel und Fraxut, die zu dieser Zeit große Landstriche bevölkerten. Einzig die Morgalas waren traurige Zeugen dieser Vertreibung, sollten sie doch zur gleichen Zeit von Wisgu versklavt werden.

Inmitten der weiten, toten Ebene ist die Akademie von Jaar gelegen, ein dunkler, monolithischer Bau von gewaltigen Ausmassen, der sich vor den entfernten Gebirgsketten wie eine Nadel in den Himmel streckt. Die Ursprünge der Akademie sind größtenteils ungeklärt, jedoch führen Gelehrte ihre Ursprünge bis tief ins dritte Zeitalter zurück.

Nicht viele von den Lebenden haben die Ebene und die Akademie bislang betreten. Einzig die Mitglieder eines geheimen Kultes, der sich um die Akademie rankt, haben die Kenntnis vom Ort der Ebene.

Magische Akademie

Über die Jahrhunderte sind über das ganze Land verteilt Akademien zur Lehre der magischen Künste entstanden. Einige Häuser haben eine Jahrhunderte währende Vergangenheit, andere sind in der jüngeren Zeit entstanden.

Akademie von Jaar

Vor langer Zeit, als die Götter noch lebendig auf Tirakans Boden waren, und die Dämonen ihre grausamen Kriege vollzogen, kam es auf der Ebene von Jaar zu einer Begebenheit, die alles verändern sollte. Dort, in den weiten Steppen der Ebene, wurden die Dämonen zusammengetrieben, und dort sollte die letzte Schlacht stattfinden. Hier war es auch, wo Brahas einen gewaltigen Fels aus der Erde riss, und mit ihm den Gott Herbarin erschlug. Der Fels zersprang in tausend Splitter und ward fortan als Tanium bekannt.

Zu dieser Zeit, man nannte es das dritte Zeitalter, gab es einen niederen Dämon mit Namen Gharfaoy, der der großen Schlacht entkommen ist. Dieses Wesen, von der Gestalt eines hageren, bleichen Humanoiden ohne jegliche Behaarung, schuf über viele Jahrzehnte einen Turm, der bis zum Himmel aufragte. Aus schwarzem Stein gehauen, mutet das Gebilde vielmehr wie ein natürlich gewachsener Berg als ein künstlich erschaffener Turm an. Hundertfach verzweigen sich Erker und kleinere Türme, und seltsame Gewächse erstrecken sich zwischen dem Gemäuer. Das Fundament des Turmes bestehe aus reinem Tanium, und die Stätte unheiliger Magie sei von einer gewaltigen Macht durchzogen.

All das ist Legende, niemand hat je die Akademie von Jaar zu Gesicht bekommen. Und wenn es jemand bis vor die Tore des Turmes geschafft haben sollte, so wird er eines furchtbaren Todes gestorben sein, oder aber in die unheilige Gemeinschaft der Schüler und Lehrmeister der Akademie aufgenommen worden sein. Die einzige Möglichkeit, die Akademie zu erreichen ist auf dem Luftweg. Über die Gebirge im Osten Yadosien führt der Weg in die Hochebenen Hadewalds. Dort, verborgen hinter Bergen, liegt der dunkle Turm.

Die Gemeinschaft von Jaar

Von der Welt verborgen besteht im Turm der Akademie eine eingeschworene Gemeinschaft, deren Lehrmeister alle Lande bereisen, um Wissen zu sammeln und die Gemeinschaft zu erweitern. Seit unbestimmter Zeit angeführt von Meister Gerion unterteilt sich die Gemeinschaft in eine strenge Hierarchie. Der Zirkel der Adepten, ein Rat aus 12 Lehrmeistern der Akademie entscheidet um den weiteren Weg der Gemeinschaft. Entscheidungen werden gemeinsam gefällt und an die Lehrmeister, welche dem Zirkel direkt unterstellt sind, weitergegeben. Diese haben jegliche Autorität über die Skolare und Bediensteten der Akademie.

Unabhängig von dieser Hierarchie sind der Akademie einige weitere Personen und Wesen angehörig.

Bekannte Lehrende der Akademie

Magierakademie Sturmfels

Die Magierakademie Sturmfels in Yadosien ist von Rufe her die beste Akademie Yadosiens. Stolz ragt sich der runde, aus grauen Granit bestehende Turm vom Rande der Steilklippe in den Himmel. Die Akademie ist am Rand der Klippe gelegen und wird von der einen Seite vom Felsenmeer, und von der anderen von der Stadt Sturmfels umschlossen. Die Stadt, dessen Hafen sich gute hundert Meter unter ihr befindet, liegt ebenfalls auf der Steilklippe und bildete sich aus den ansässigen Bauern und Handwerkern, die die Akademie belieferten. Mit der Zeit und mit dem Wachsen der Akademie wuchs auch das Dorf und entwickelte sich langsam zu einer Stadt. Die Stadt ist immernoch der Akademie unterstellt, die acuh über das kleine "Herzogtum" Sturmfels gebietet, wobei der Herzog und der Akademievorsteher stets die selbe Person sind. Der derzeitige Akademievorsteher ist Andalon "Der Graue" Weiherwächter, der seit ganzen stolzen 675 Jahren in Amt und Ehren steht. Ihm scheint Politik zuwider zu sein, sowie auch jedes andere öffentliche Auftreten. So wurde er seit nun mehr 121 Jahren nicht mehr außerhalb der Akademie gesehen, doch läßt er sich auf wichtigen Anlässen stets durch seinen offiziellen Stellvertreter, Magister der magischen Künste, Sir Alfred Kohlenbrecht, vertreten. Das Andalon Weiherwächter immer noch am Leben ist, und die Zügel der Akademie in fester Hand halte, berichten jedoch sämtliche Besucher der Akademie Sturmfels. Der beste Beweis ist jedoch Andalon Weiherwächters Homunkulus Gregor, der täglich für seinen Herren frischen Kuchen aus der Bäckerei Weizmann holt und von dem es heißt, daß er mit seinem Herrn täglich zur Kaffezeit Weiße und Schwarze Türme spielt.