Tirakans Reiche

Von Göttern und Dämonen

Die Götter

Bis zum 5. Jh scheint die Macht der Götter scheinbar komplett von Tirakan verschwunden zu sein, was nicht bedeutet das der Glaube an sie jemals völlig verschwunden wäre. Ab dem 5.Jh sind Priester wieder in der Lage Gebete ab Stufe 1 zu sprechen.

Die Titanen

Erschaffen von den Göttern wachen die Titanen über die Welt. Sie sind den Menschen jedoch viel näher als die fernen Götter - so ist es einfacher einen Titan anzurufen oder ein Gebet an einen Titan zu richten. In den letzten Jahrhunderten sind es zuerst die Titanen welche sich auf der Welt manifestieren.

Die Verräter

Im ersten Zeitalter haben sie den Krieg um Tirakan entfacht, als sie ihre Brüder und Schwestern verrieten. Die Kirchen der Verräter waren zu jeder Zeit gleichermaßen wie die der Götter verbreitet. Thzularn geniesst eine besondere Beachtung in den südlichen Ländern, hier gibt es große Tempel und Schreine der dunklen Göttin.

Die Artefakte der Verräter, auch als Die Instrumente des Verrats bekannt wurden in der Zeit der Götterkriege geschaffen. Ihnen gegenüber stehen die Objekte des Lichts, mächtige Gegenstände, von den Göttern gesegnet.

Die Erzdämonen

Ranorh führt dreizehn Dämonen an, die Herrscher der Domänen. Jeder Herrscher wird für gewöhnlich begleitet von zweien seiner Diener, dazu existieren in jeder Domäne unzählige weitere, niedere Dämonen. Nach aktuellen Erkenntnissen haben diese niederen Dämonen die Gestalt der Diener, jedoch gilt dies als weitgehend unbekannt. Ebenso bestehen Gerüchte, es gäbe niedere Dämonen von der Gestalt und Art der entsprechenden Herren. Somit existieren vier Ebenen. Jeder der dämonischen Herrscher gebietet über zwei mächtige, ihm ergebene Diener. Einer wird in der Sprache der Begabten als Fürst bezeichnet, einer als Herzog. Die unterste Ebene bildet eine unüberschaubare Menge von niederen Dienern und beherrschten Wesen. Darunter auch Menschen, die der Dämon in den Kreis seiner Macht gerissen hat.

Die Dämonen existieren völlig unabhängig voneinander. Berichte und Geschichten, nach denen es auch in der Welt der Dämonen Allianzen, Kriege und Feindschaften gäbe, gelten als nicht erwiesen, und werden wohl auch nie von einem Menschen belegt werden.

Die Seraphen

Den Göttern untergeben sind jeweils drei Seraphen, die als Exekutive der Götter zu verstehen sind. Vereinzelt gibt es auch Kulte die sich gezielt der Engelsverehrung verschrieben, oder diese als Schutzpatrone ihres Ordens gewählt haben.

Unabhängige Entitäten

Unabhängige Entitäten göttlicher Natur gibt es viele auf Tirakan. Völker wie die Quitaron oder Xordai beten ihre eigenen, den Reichen fremden Gottheiten an, Wesenheiten wie Robärthrunius haben selbst einen gottähnlichen Status, wenngleich auch ohne Anhänger.

Reisende

Die Götter waren ihrer Selbst noch nicht Gewiss geworden, als vier jener urzeitlichen Wesen auf der Welt erschienen. Niemand vermochte zu sagen, woher sie kamen. Den Grund ihres Daseins werden nur sie selbst bestimmen können. Von den Göttern wurden sie erst zu einem späten Zeitpunkt wahrgenommen, als sie die Welt schon eine Zeitlang beobachtet hatten.

Es waren vier Reisende, die aus der Ferne erschienen.

Ihre Macht war derer der Götter gleich, und sie sollten in den kommenden Zeitaltern wesentlich in die Geschichte Tirakans eingreifen.

In ihrer Erhabenheit verfolgten sie über all die Jahrtausende ein eigenes, viel größeres Ziel - die Bewahrung der Welt vor einer fernen, dunklen Macht, die auch jetzt, im Zeitalter der Menschen, niemandem gewahr wird. Einzig die Auferstehung seltsamer Wesen, der Minotauren deutet auf ein Erneutes Wirken der alten Mächte hin.

Drachen

"Es gibt auf dieser Welt nichts beeindruckenderes als einen Drachen. Sie sind die ältesten sterblichen Geschöpfe Tirakans, dementsprechend majestätisch sind sie. Es gibt auf ganz Tirakan kein sterbliches Wesen, daß einem mehr Ehrfurcht einjagt als ein Drache, daß sage ich euch! Selbst mir durchläuft immer noch ein Schauer von reinster Ehrfurcht, wenn ich Thzarliometh sehe! Und erst recht, wenn ich mich auf seinen Rücken schwinge und mich mit ihm in die Luft erhebe! Es ist ein Gefühl puren Glücks, gemischt mit einer gehörigen Portion Ehrfurcht und Stolz. Es ist also kein Wunder, wenn ich die Drachen als die edelsten und stolzesten Wesen Tirakans bezeichne..." ~ die Halbelfe Leana, eine der legendären Drachenreiter.

Geboren als Kinder der Reisenden sind die Drachen die wohl mächtigsten unabhängigen Wesen Tirakans. Die Reisenden kamen zu einer Zeit auf die Welt, da die Götter noch nicht einmal ihres Ursprungs gewahr waren, und beobachteten die Geschehnisse, ohne in die Kämpfe der Vorzeit einzugreifen. Zu Ende des ersten Zeitalters begab es sich, dass die Reisenden sieben Kinder zeugten, um die Kämpfe der Titanen und Dämonen zu überwachen. Diese Kinder waren fortan Drachen genannt. Den Legenden nach leben vier dieser sieben Kinder noch heute auf Tirakan, wenngleich auch nur wenige, nicht bestätigte Berichte von ihnen erzählen.

Die Drachen Haben eine Länge von 1,50 Faden bei der Geburt und erreichen eine Länge von ca. 80 Faden. Der Körper eines Drachen teilt sich in drei Teile, dem Kopf und Hals (25% der Gesamtlänge), den Rumpf (30% der Gesamtlänge) und dem Schwanz (45% der Gesamtlänge). Die Gesinnung der Drachen liegt je nach Charakter zwischen 100 und 0.

Degeneration

Alle Kinder, die die Drachen zeugen sollten, haben nicht die selbe Stärke und Macht wie ihre Eltern. So verhält es sich sogar, dass die Kinder die weiter von den Ursprünglichen Drachen entfernt waren, immer näher an weltlichen Tieren waren. Während die nachfolgende Generation der Drachen noch aus stattlichen Kaiserdrachen bestand, befinden sich am Ende der Linie Wesen, die Echsen mehr gleichen als Drachen. Gleichermasssen ist die Lebensdauer der Kinder geringer als die der Eltern, wenn auch dafür wesentlich mehr von ihnen bestehen. So ergibt es sich, dass die sieben ursprünglichen Drachen die einzigen wirklichen Drachen sind, und noch bis heute auf der Welt leben. Sie sind das einzige unsterbliche Volk.

Die Zeugung

Als die Reisenden die Drachen erschufen, sollte es ihnen nie vergönnt sein, eine eigene, niedere Rasse zu erzeugen. Trotz des Verbotes kam es zur Geburt einer niederen Rasse, die den Drachen nur noch in ihren Sinnen und ihrer Langlebigkeit gleich ist. Es wurden vier Kinder geboren, die von den Drachen fortan Elfen genannt wurden.