Unabhängige Entitäten

Unabhängige Entitäten göttlicher Natur gibt es viele auf Tirakan. Völker wie die Quitaron oder Xordai beten ihre eigenen, den Reichen fremden Gottheiten an, Wesenheiten wie Robärthrunius haben selbst einen gottähnlichen Status, wenngleich auch ohne Anhänger.

Akhrosch - Der Gott der Orks

„Der erste Vater war Akhrosch. Damals, kurz nachdem Licht von Dunkelheit durch den Allvater und die Allmutter getrennt wurde, erschien er auf Tirakan. Er wurde der Ungeborene genannt denn er hatte keinen Vater und keine Mutter. Aus sich selbst und dem Lehm der Erde schuf er Kchtuh, seine Gefährtin. Gemeinsam jagten sie die damaligen Lebewesen der Erde und gebaren viele Kinder.“... von Edis Elbenfreund, Anthropologe zu Yavon, ca.300EC

Argorin - Der Erschaffer

Die Xordai unterscheiden sich in ihrem Glauben von den meisten Völkern Tirakans. Diese verehren in vielfältigen Formen die vier bzw. sieben Götter, die auch von den Menschen als höchste Wesen der Welt angesehen werden. Die Xordai jedoch beten zu den beiden Göttern Argorin und Dargumir.

Argorin ist der ehrfürchtige, der das Leben in all seinen Formen achtet. Er ist der Erschaffer, der die Glut im Innern der Welt am Leben hält. Seine Taten sind weise, und er kennt seinen Weg hin zu einer besseren Welt ohne die fürchterlichen Sethlarn.

Dargumir - Der Narr

Die Xordai unterscheiden sich in ihrem Glauben von den meisten Völkern Tirakans. Diese verehren in vielfältigen Formen die vier bzw. sieben Götter, die auch von den Menschen als höchste Wesen der Welt angesehen werden. Die Xordai jedoch beten zu den beiden Göttern Argorin und Dargumir.

Dargumir ist der Narr. Er ist Argorins Gefährte und begleitet ihn auf der immerwährenden Suche. Anders als Argorin ist er fern von einem inneren Frieden. Sein Handeln ist Chaotisch, seine Werke zum Teil grausam. Er ist die Hoffnungslosigkeit, steht aber auch für das Leben im absoluten Jetzt. Dargumir wird die Zerstörung und der Tod zugeschrieben.

Der Chronist

Der Chronist ist eine mythische Gestalt Tirakans, die angeblich die Geschichte der Welt in seiner Ganzheit aufzeichnet. Einige sprechen von ihm als eine Wesenheit fern dieser Welt, andere behaupten es sei Chronar selbst der die Geschichte in seinem ewigen Buch festhält. Neben dem Chronisten existiert auch noch die philosophische Vorstellung eines Erzählers.

Der Chronist ist dem Volk Tirakans unbekannt. Die Gestalt des Chronisten und des Erzählers existiert allenfalls in magietheoretischen oder religiösen Werken großer Philosophen. Sie spielen keinerlei Rolle im Geschehen der ersten 950 Jahre des fünften Zeitalters.

Der Träumer

Es gelang ihm kaum, seine Freude zu verbergen. Lange hatte er auf diesen Moment warten müssen. All die unzähligen Jahre hatte der Chronist ihn für seinen Sohn gehalten, doch er wußte es besser. Er war nicht zum Chronisten geboren. Nein, er war ein Träumer. Während sein "Vater" die Geschichte Tirakans aufzeichnete, wie sie passierte, sah er ihm über die Schulter und träumte davon, wie sie wohl weitergehen mochte. Wie erstaunt er doch war, als er feststellte, daß von Zeit zu Zeit eine seiner hämischen, kleinen Ideen ihren Weg aus seinen Träumen in die Welt Tirakans fand. Dies geschah recht selten, ein Frevel hier, ein dämonischer Pakt dort - Kleinigkeiten in seinen Augen. Doch war es für ihn ein Zeichen seiner Bestimmung.

Und nun endlich war der Moment gekommen. Der Chronist hatte die Feder beiseite gelegt, die die Geschichte Tirakans aufzeichnet, das dicke Geschichtsbuch geschlossen und den Raum verlassen. Als er langsam aus den Schatten des Raumes trat und auf das verlassene Pult zuschritt, zitterte seine Hand vor Anspannung und Vorfreude. Und als er die Feder aufnahm und die ersten Worte in das Buch schrieb, fühlte er, wie er sich selbst neu erfand. Nicht länger war er nur der Träumer. Nein, er war nun der Erzähler. Und das Gefühl von Macht, das ihn durchdrang und aus der Spitze der Feder floss, ließ keinen Zweifel daran: Von nun an würden nicht nur einige wenige Träume ihren Weg nach Tirakan finden, sondern jedes Wort, jede Silbe, die er schrieb, würde Realität werden.

Er lachte. Ja, es würden interessante 50 Jahre bis zum Ende des Jahrtausends werden. Und danach? Nun, ihm würde sicherlich bei Zeiten etwas interessantes einfallen...

Hirrukh - Der, der das Rad der Schöpfung in Händen hält

Die Goblins der Asch-Ta-Khi verehren das Gottwesen Hirrukh, welches in ihrem Augen das Rad der Schöpfung in den Händen hält. Hirrukh wird bei den verschiedenen Sippen unterschiedlich verehrt, mal als Heiler und Lebensspender, mal als wilder Krieger oder rachsüchtige Vernichter.

Robärthrunius - Mystischer Klabauter

Mythischer König der Klabauter, der auf einem verzauberten Schiff die Meere kreuzen soll...

Taxaros - Herr des Feuers

Taxaros ist ein mächtiger Feuerelementarer, der schätzungsweise im 8. Jahrhundert, durch Meister Astrum Fabula zur Akademie von Jaar nach Tirakan geholt wurde, unklar ist allerdings wie Fabula dies vollbringen konnte da dieser Meister der Schwarzen Magie zu Jaar war, man vermutet das er, bei dem mehrere Dekaden dauernden Ritual das nötig war um Taxaros zu binden, hilfe durch einen Elementaristen hatte.

Taxaros existiert im Schweif des Taxaros weiter, einen Bogen der mit ihm beseelt wurde, eine solche beseelung gilt auf Tirakan selbst unter Magieniveau 5 als unmöglich....